In einer Spielzeugfabrik in Thailand näht ein Kind aus Versehen aus dem Kaschmirschal des fiesen Oberbosses eine Ninjapuppe. Der Boss erschlägt den Jungen, woraufhin ein Ninjageist in die Puppe karniert (heißt das so? Ist aber eh lustig, weil der Ninja ja kariert ist) und über Umwege an einen dänischen Jungen gerät. Der braucht Hilfe beim Coolsein für seinen Schwarm, der Ninja braucht Hilfe beim finden des fiesen Oberbosses für Rache. Beides klappt. Das ist zusammengefasst der Plot, der, wie du wahrscheinlich auch gerade findest, zusammen mit dem Zeichentrick-Look nicht das Beste an diesem Film sind. Das sind die groben Witze und Aktionen in einem der erfolgreichsten dänischen Film überhaupt. So hart, so explizit, dass Disney sich sofort den Mund mit Seife auswaschen und freiwillig 1000mal “Ich darf in einem Kinderfilm nicht erklären, wie man Drogen kauft” (oder viele andere Sätze) schreiben würde. Der Film hier ist nichts für die, die ihre Kinder von heftiger Handlung und derbem Humor fernhalten wollen, aber wir mussten sehr lachen und uns die Hände vor den Mund schlagen und rufen: Das haben die jetzt nicht wirklich gemacht. Aber wie gut DASS sie es gemacht haben (im Gegensatz zur Fortsetzung, aber das nur am Rand).
Gesehen: der karierte Ninja

