Am 7. Mai, einen Tag vor dem 80. Jahrestag der Befreiung (!), haben meine Tochter und ich Stolpersteine geputzt. Wir haben die App runtergeladen und die Biografien der Menschen gelesen, die entrechtet, deportiert und getötet wurden. Ja, die Lebensgeschichten sind krass, aber wenn es für andere nicht zu krass ist, diese Grausamkeiten erleben zu müssen, kann es für meine Kinder auch nicht zu krass sein, davon zu hören. Es war traurig und schockierend, aber auch schön und Alltag, wir haben auch darüber geredet, dass wir noch zu Penny müssen und diskutiert, wer schrubbt und wer poliert und es war ganz selbstverständlich, sich verantwortungsvoll an eine Zeit zu erinnern, die es nie wieder geben darf.
Geputzt: Stolpersteine

