Gelesen: Akissi in Paris

“Das hat sie nicht wirklich gesagt/gemacht/gegessen/etcpp!” Das ist bei uns nach gackerndem Gelächter und großer Liebe für Akissi die häufigste Reaktion beim Lesen. Akissi, die die letzten fünf Bände (Bitte alle lesen!) mit ihrer Familie und ihren Freund*innen in Elfenbeinküste gelebt hat, ist mit ihrem Bruder Fofana nach Paris gekommen. Dort lebt sie beim Großonkel Papi und versteht herzallerliebst unvoreingenommen die Großstadtwelt nicht. So freundet sich Akissi mit dem Obdachlosen Emile an, aber nicht mit den vermeintlich Coolen ihrer Schule. Sie brüllt in der Bibliothek, kriegt Durchfall vom Schulessen und Heimweh und vieles mehr.

Als das Buch also in voller Fahrt durch Paris prescht und ich unbedingt wissen will, wie es mit April und Lexikon und natürlich Akissi weitergeht, ist es etwas plötzlich vorbei. Aber zum Glück steht auf dem Cover eine 1, was bedeutet, dass ich mich auf die 2 freuen kann.

Akissi von Marguerite Abouet und Mathieu Sapin. Erschienen bei Reproduktion. 18 €. Danke für das Rezensionsexemplar 💛

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